Und so ging es weiter mit dem Platt


von: Irene Heinrich


Seit dem ersten Treffen der Arbeitsgruppe Hohensaatener Platt, man kann auch sagen „Freunde des Hohensaatener Platt“ sind rund einundeinhalb Jahre vergangen.
Wir haben in dieser Zeit schon einige Redewendungen, alten Rezepten, Anekdoten und Begebenheiten zusammengetragen und dabei viel Spaß gehabt. Ein Höhepunkt war ohne Zweifel unser erster öffentlicher Auftritt bei der Feier zum 10.Jahrestag des Heimatvereins Hohensaaten. Dabei war es eigentlich eine ganz normale Szene, wir wollten nur einmal auf humoristische Art zeigen, wie man sich auf Platt nach dem „woher und wohin“ ausgetauscht hat, wenn man sich zufällig auf der Straße traf.
Wir freuten uns über viel Beifall, Lob und freundlichen Zuspruch. Auch Anrufe und Anfragen von „die Hebamme kam immer mit dem Fahrrad den Damm lang“ bis zu der Bitte nach dem Rezept von Fliedermus zeigen uns, das wir Interesse geweckt haben.
Sicher trug auch ein Beitrag in der „Märkischen Oderzeitung“ dazu bei, dass unsere Aktivitäten über Hohensaaten hinaus bekannt wurden.

Unsere Treffen haben wir beibehalten und, abgesehen davon, dass wir bei unseren Zusammentreffen möglichst immer nur platt sprechen, haben wir auch schon wieder neue Ideen, mit welchen Themen wir uns beschäftigen werden.

Schön wäre es, wenn wir mehr junge Menschen gewinnen könnten, mit uns gemeinsam die heimatliche Sprache, das Hohensaatener Platt, zu pflegen und auch die Traditionen und die Geschichte unseres Dorfes lebendig zu erhalten. Also, nochmals, jeder der Lust hat mitzumachen, ist uns herzlich willkommen.

Hohensaaten im März 2014