Rückblick auf 2018


von: Arno Heinrich


So war unser Vereinsjahr 2018

Wie in jedem Jahr starteten wir mit der Winterwanderung im Februar. Willi Engelke führte uns entlang des alten Dorflehrpfades über die Buttenhöfe zum Kalkofen, wo wir von unserem Heimatfreund Hermann Hanke begrüßt wurden.
Wir freuten uns schon auf Kaffee und Kuchen, Grillwurst und Glühwein, die uns bei der Rückkehr in das Vereinshaus erwarteten.

Im März erfuhren wir Kuriositäten aus Brandenburg während eines Vortrages der Urania Märkisch Oderland.

Die Heimbewohner des AWO-Seniorenzentrums „Waldblick“ Hohensaaten luden wir im April zu Kaffee und Kuchen ein. Wir verbrachten mit ihnen wieder schöne, gemütliche Stunden, musikalisch von Heimatfreundin Gerda Neldner umrahmt.

Am 18. Mai fand unsere Mitgliederversammlung zur Vorstandswahl statt. Zur Wahl standen:
- Arno Heinrich,
- Christel Kollath,
- Irene Heinrich.

Der ehemalige stellvertretende Vorsitzende Hans-Hermann Meyer stand wegen Umzugs zur Wiederwahl nicht zur Verfügung.

Anwesend waren 36 Mitglieder. Hier das Ergebnis der Wahl:
- Arno Heinrich: 36 Stimmen
- Christel Kollath: 35 Stimmen
- Irene Heinrich: 35 Stimmen

Danach konstituierte sich der neue Vorstand folgendermaßen:
Arno Heinrich – Vorsitzender,
Christel Kollath – stellvertretende Vorsitzende und
Irene Heinrich – Schatzmeisterin.

Im Juni trafen wir uns zu einem Ausflug nach Altranft und Neulietzegöricke. Im Schloss Altranft erlebten wir die neue Ausstellung des Oderbruch Museums und die Präsentation der bisherigen Kulturerbe-Orte Oderbruch. Im ältesten Kolonistendorf Neulietzegöricke wurden wir sehr freundlich im Kolonisten-Kaffee bewirtet und blieben bis das aufgezogene Unwetter sich beruhigt hatte.

Der Juli stand im Zeichen des Sommerfestes. Unser Verein wurde als Kulturerbe-Ort Oderbruch ausgezeichnet. Für den kulturellen Höhepunkt sorgte die Frankfurter Unterhaltungskünstlerin Angela Weidner mit ihrem bunten Programm voller Musik & Humor als Tante Adelheid, Oma Anna und Berliner Putzfrau. Es gab wieder schöne und interessante Preise bei der Tombola zu gewinnen und viele Interessenten für den Trödelmarkt.




Im August waren unsere Heimatfreunde wieder der Einladung des Heimatvereins Lunow zum Hölzchensee gefolgt. Wir hatten alle viel Spaß bei strahlendem Sonnenschein, Kaffee, Kuchen und Grillwurst.

Anfang September empfing uns der pensionierte Pfarrer Fichtmüller mit seiner Frau in der Erdholländer-Windmühle in Greiffenberg. Die Mühle wurde in den vergangenen Jahren nach einem Brand neu aufgebaut, wofür Fördermittel, Sponsoren und sehr viel Eigenleistung eingesetzt wurden. Bis auf die Mühlenflügel und das drehbare Oberteil ist die Mühle bereits vollständig rekonstruiert. Die Führung war sehr interessant, anschließend gab es von Frau Fichtmüller selbstgebackenen Kuchen satt.

Der Einladung zum Kinderfest Ende September waren neun Kinder mit ihren Eltern gefolgt. An mehreren Tischen konnten die Kinder malen, Masken basteln, Kürbisse schnitzen und kleine Illuminationen in Flaschen sowie Lampignons herstellen. Karl-Oskar Kalow fuhr mit ihnen mit Traktor und Anhänger durchs Dorf, wo sie ihre Basteleien ausprobieren konnten.




Zur Mitgliederversammlung am 19. Oktober waren 37 Heimatfreunde inklusive der Mitglieder des Vorstandes gekommen. Der Vorsitzenden Arno Heinrich illustrierte den Jahresbericht mit Bildern aus dem vergangen Vereinsjahr, die er per Beamer an die Wand warf. Die Schatzmeisterin trug den Finanzbericht vor. Etliche Vorschläge für das neue Jahr wurden von den Mitgliedern gesammelt. Thea Wolff überreichte eine Fahne, die aus Anlass der Bau-Zoll-Straßenfeste in den 1970er Jahren gefertigt wurde sowie zwei Fotoalben aus dieser Zeit.

Am 10.11.2018 folgten wieder zahlreiche Mitglieder der Einladung zum Feuerkorb auf dem Vereinsgelände. Es war wieder eine illustre Runde, die von flackerndem Feuerschein erhellt wurde.

Den zweiten Höhepunkt des Vereinsjahres stellte die Weihnachtsfeier am 08. Dezember dar. Wir schmückten die ehemalige Gaststätte „Zur Fischerklause“ wieder festlich aus und feierten bei bester Stimmung. Die Arbeitsgruppe „Hohensaatener Platt“ begeisterte mit zwei plattdeutschen Liedern und der Geschichte „Der Räuber“, die sich in Hohensaaten vor etwa 150 Jahren so zugetragen hatte. Roman Hoehne, der Sohn des Vorsitzenden, sang und begleitete sich selbst am Klavier zu dem alten Hohensaatener Lied „Der junge Fischer“.




Auch im Jahr 2019 haben wir uns einige interessante Angebote überlegt, die Ihr unter dem Link „Das haben wir vor“ findet. Mit herzlichen Grüßen, der Vorstand der Heimatvereins Hohensaaten e.V. Arno Heinrich - Vorstandsvorsitzender -