Fahrt zum Schiffshebewerk


von: Carsten Koch


23 Heimatfreunde trafen sich um 13:45 Uhr am Parkplatz an der Kirche, um dann mit den Autos nach Oderberg aufzubrechen. Am Bollwerk hinter der „Riesa“ wartete dann schon das Ausflugsschiff namens „Stadt Oderberg“, um mit uns sowie einigen weiteren Privat-Personen im Linienbetrieb das Schiffshebewerk Niederfinow anzusteuern. Um 14:30 Uhr ging es los. Einige Vereinsmitglieder machten es sich unter Deck an den reservierten 4-Mann-Tischen gemütlich. Andere jedoch genossen „oben“ die Aussicht an frischer Luft.

Entlang der Wasserseite von Oderberg und Liepe gab es viele Dinge, Gebäude und Hofanlagen zu entdecken, die man von der Straße her so nicht sieht. Neben der Fauna und Flora entlang der „Alten Oder“ bzw. des „Finowkanals“ gab es auch einige Sportboote sowie das Hotelschiff „Katharina von Bora“ zu sehen. Aber auch die Wasserschutzpolizei hatte im Schilf Stellung bezogen, um Verkehrssünder auf dem Wasser aufzuspüren.

Gastronomisch wurde die Reise zunächst von den Angeboten aus dem Bord-Restaurant angenehm gestaltet. Gekühlte Getränke waren bei dem schönen Sommersonnenwetter der Renner.

Kurz nach halb vier erreichten wir das Schiffshebewerk. Wir mussten warten, bis ein Schubverband seine erste Schute unten festgemacht hatte, um mit uns wieder hinauf zu fahren, damit er seine zweite Schute holen konnte. Aber auch das Fahrgastschiff „Luise“ befand sich im Trog. Dieses Schiff lädt Fahrgäste oberhalb des Hebewerks ein, um kurz herunter zu fahren und oben wieder anzulegen. Es war (wiedermal) beeindruckend, die gigantische Stahlkonstruktion anzusehen. Nach 5 Minuten reiner Hubdauer (bei 20minütiger Schleusung ansich) oben angekommen, drehten wir nach Ausfahrt bald bei, ließen natürlich den Schubverband mit seiner zweiten Schute vor und fuhren wieder in den Trog ein. Abschließend reihten sich dann noch 3 Sportboote hinter uns ein.

Unten angekommen nahmen wir wieder Kurs auf Oderberg. Alsbald wurden dann die Mitglieder des Heimatvereins auch zum Kaffee mit Pflaumenkuchen ins Bord-Restaurant unter Deck gebeten. Und gegen 17:30 Uhr legten wir wieder am Bollwerk an. Anschließend fuhren alle individuell nach Hause. Allen Beteiligten hat dieser Ausflug sehr gefallen.