Traditionelles Heimatfest


von: Carsten Koch


In diesem Jahr spielte das Wetter in dem Sinne mit, als dass es nicht so extrem heiß war wie bei den vergangenen Heimatfesten. Bei Mitte 20 Grad, einem lauen Lüftchen und einigen Regenwolken, die aber zum Glück ihre Last nicht ausschütteten, kamen rund 100 Gäste wieder aus Nah und Fern. Es waren weniger Besucher als in den letzten Jahren, aber neben dem „Wetter“ gab es an diesem Tag auch eine Polterhochzeit sowie eine Beerdigung im Dorf...

Traditionell wurden die beliebten Programmpunkte erneut präsentiert. Neu in diesem Jahr war aber, dass das Fest von Arno Heinrich eröffnet wurde. Als neuer Vereinsvorsitzender hat er seit dem 23. Mai die Nachfolge von Detlev Wieland übernommen. Nebenbei bemerkt ist Hans-Herrmann Meyer sein Stellvertreter und Irene Heinrich die neue Schatzmeisterin. Christel Kollath agiert weiterhin engagiert als Beisitzer im Vorstand. Alle Anderen sind inzwischen zurück getreten.

Aber zurück zum Heimatfest: Die Kaffeetafel, mit den vielen von den Mitgliedern gesponserten Kuchen, wurde in diesem Jahr musikalisch umrahmt von der Vereinigung der verbliebenen Musikanten der Spielmannszüge vom PCK Schwedt sowie aus Oderberg (die übrigens inzwischen für den Neuenhagener Carnevals-Verein musizierten). Die nunmehr 10 Musiker um Trommeln, Becken, Querflöten und weiteren Rhythmusklangkörpern gehörten separat jeweils zum „kleinsten Spielmannszug Deutschlands“. Und diese Combo schaffte es mit Märschen und allseits bekannten Volksliedern, dass die Stimmung auf den Bänken zur Nachmittagszeit wie immer fantastisch war.

Parallel zum gesamten Festablauf gab es wieder jede Menge auf dem Trödelmarkt zu erstehen. Ohne eine finale Zahl zu nennen konnten aber in diesem Jahr weitaus mehr Einnahmen gemacht werden als in den Jahren zuvor. Es hat sich also mehr denn je gelohnt ...

Höhepunkt des Festes war aber wiedermal die beliebte Tombola mit 100 attraktiven Preisen. Spannend wurde es bei jedem Stück der Verlosung, wer denn nun die richtige Losnummer hatte. Und wie meistens hatten die Gäste ihre liebe Müh, vor Aufregung die richtige Nummer zu erkennen. Denn eine „6“ kann schnell mal zur „9“ werden, oder eine „86“ zur „98“. Aber alle Preise wurden korrekt an den Mann bzw. an die Frau gebracht.

Gegen Abend gab es die Stärkung vom Grill und den traditionell angebotenen Schmalzstullen. Zu kühlem Bier vom Fass, oder alkoholfreien Getränken, oder gar den „härteren Sachen“ stieg die Stimmung, die nicht zuletzt durch den „DJ Leo“ angeheizt wurde.

Alles in allem war es wieder ein gelungenes Fest. Die Gäste waren zufrieden, die Helfer beim Auf- und Abbau sehr fleißig und die eingeteilten Mitglieder bei der Bewirtung und Betreuung der Gäste sehr engagiert. Dafür gebührt an dieser Stelle wiedermal der große Dank an Alle.