Erlebnisbericht von der Weihnachtsfeier des „Heimatvereins Hohensaaten e.V.“ am 14.12.2013 im festlich geschmückten Saal des Gemeindezentrums Hohensaaten mit großer Beteiligung der Mitglieder


von: Wolfgang Schindler


Es war wieder einmal soweit, das Jahr 2013 näherte sich seinem Ende und der Jahresplan unseres Heimatvereins ist mit der Weihnachtsfeier im Dezember auch mit Leben erfüllt worden. Die Weihnachtsfeier war wieder durch die tatkräftige Vorbereitung zur Ausgestaltung sowie Schmücken des Saales begonnen worden. Vor allem war das Wichtigste das Organisieren des Weihnachtsbaums (einer wunderschönen Kiefer), wie immer aus dem Wald von unserem Mitglied Eckkie Höhne. Doch auch das Backen von Kuchen, Keksen und Plätzchen, sowie die Versorgung des Abendbuffets war die Voraussetzung für ein gutes Gelingen der Veranstaltung. Hier gilt der Dank wieder den vielen Vereinsmitgliedern, die sich im Vorfeld damit befasst haben. Ein besonderer Dank geht wiedermal an Gerhard Fritze, der sich den ganzen Tag für die Getränkebewirtung zuständig fühlte.
Durch unseren Vorsitzenden Detlev Wieland wurde die Veranstaltung eröffnet und es wurden alle Gäste begrüßt. Anschließend wurde das Weihnachtslied „Oh Du fröhliche“ gesungen, jedoch nicht wie alt bekannt. Denn von unserem stellvertretenden Vorsitzenden Bernd Reinicke wurde dieses Lied auf Hohensaatener Platt umgedichtet. Und so wurde gemeinsam das Lied „Diäh Wiehnachsfrüede“ gesungen.
Unsere Schatzmeisterin Renate Milz wurde für ihre Aktivitäten, die weit über ihre funktionellen Pflichten hinausgehen der Dank ausgesprochen. Sie wurde mit einem Blumenstrauß geehrt und erhielt großen Beifall für ihr Wirken für unseren Heimatverein. Auch unser Ortsvorsteher Bernd Pliquett hatte einige Worte gesprochen. So bestätigte er, dass die Stadt Bad Freienwalde sich um einen Beamer kümmern wird, der dann für Vorträge genutzt werden kann. Dieser Beamer soll für alle Hohensaatener Vereine nutzbar sein, durch den Heimatverein jedoch verwaltet werden.
Nach dem Kaffeetrinken gab es ein kleines Programm unseres Zirkels, der sich dem Hohensaatener Platt verschrieben hat, ganz auf Weihnachten in der alten Hohensaatener Mundart vorgetragen. Diese Einlage kam bei allen Gästen gut an und wurde mit viel Beifall bedacht. Auch der Weihnachtsmann hatte seinen Auftritt und beschenkte nach dem Aufsagen eines Gedichtes einige Gäste. Und unser Senior des Vereins – der 87 jährige Walter Dahlmeyer – spielte auf seiner „Knautsche“ und animierte alle Gäste zum mitsingen. Maik Lichy, der Sohn unserer Hohensaatener „Kätchen Sturzebecher“ (der auch schon das Sommerfest 2013 musikalisch gestaltete) sorgte anschließend mit Gesang für eine festliche Atmosphäre. Sogar Julius Thiede brachte einige Einlagen aus früherer Zeit aus Hohensaaten zu Gehör, was mit Beifall bedacht wurde. Und der Ehemann von „Kätchen“ erwies sich als toller Rezitator und brachte uns alle mehrfach durch seinen Vortrag und Gesten zum Lachen.
Gegen 19.00 Uhr war das festliche Abendbuffet angerichtet. Es gab unter anderem eine gute Soljanka, Hackepeter, Käse, frische Schmalzstullen und saure Gurken. Ein Obstteller verzierte das Buffet. Es war zu sehen, dass es allen gut mundete und es wurde sich an dem dargebotenen Essen und guten Getränken gelabt.
Durch die gute Musik wurde sogar von einigen Gästen das Tanzbein geschwungen. So auch auch vom Vorsitzenden Detlev mit seiner Vera, sowie vom stellvertretenden Vorsitzenden Bernd mit seiner Waltraud. Nach 22.00 Uhr lichteten sich dann die Reihen.
Als Resümee kann eingeschätzt werden, die Weihnachtsfeier des Heimatvereins war am Jahresende 2013 durch die aktive Mitgestaltung vieler Mitglieder ein voller Erfolg und eine beachtenswerte Veranstaltung des Heimatvereins. Alle Teilnehmer haben einen schönen 3.Advent-Sonnabend in Gemeinschaft verlebt, was insbesondere die ältere Generation zu schätzen weiß.
Am Sonntagvormittag fanden sich wieder einige aktive Mitglieder für die Aufräumarbeiten ein um den Saal wieder ordentlich herzurichten, wofür ihnen Dank und Anerkennung gebührt.


Ich habe viele Momente im Bild festgehalten und konnte den Helfern am Morgen schon Fotos davon übergeben.