Bericht über die Fahrt des Heimatvereins in den Spreewald


von: Ingelore Schumacher


Eine Spreewaldfahrt ist lustig, eine Spreewaldfahrt ist fein, konnten die Mitglieder des Heimatvereins sagen.
Am 20. Juli hat unser Heimatverein die im Veranstaltungsplan festgelegte Fahrt in den Spreewald durchgeführt. Leider war der Bus von den Mitgliedern des Vereins nicht voll ausgelastet, so wurden auch Nichtmitglieder eingeladen. Gut gelaunt und bei Sonnenschein wurden wir vom Busunternehmen "Neulewiner Busreisen" in den Spreewald gefahren. Unser Reiseziel war das Örtchen Burg. Nach Ankunft dort wurde uns ein deftiges Mittagessen serviert. Danach waren wir gespannt, wo uns die Fahrt mit dem Spreewaldkahn hinführt. Der Fährmann erzählte uns Vieles über den Spreewald und den Ort Burg.
Über die Entstehung des Spreewaldes gibt es 2 Versionen:

1. Version: Nach einer alten Überlieferung soll der Teufel mit seinen Ochsen den Spreewald erschaffen haben. Da der Teufel beim Auspflügen des Spreelaufes, von der Quelle aus, schon ein Stück Arbeit hinter sich hatte und die Ochsen auch erschöpft waren, legten diese eine Ruhepause ein. Aber das duldete der Teufel nicht und fing fürchterlich an zu brüllen. Da erschraken die beiden Zugtiere und liefen kreuz und quer, zwischen den großen alten Bäumen, ihre Wege und schufen so den verzweigten Lauf der Spree.

2. Version: Der Spreewald ist das Ergebnis der letzten Eiszeit vor gut 20.000 Jahren. Er liegt im sogenannten Baruther Urstromtal, wo beim Abfluss der Schmelzwasser des letzten skandinavischen Inlandeises, eine große Schwemmsandfläche zwischen Endmoränen entstand.

Welcher Version "Teufel" oder "Eiszeit" man Glauben schenken sollte, kann ein jeder durch einen Besuch im Spreewald herausfinden. Nach Beendigung der Kahnfahrt hatten wir alle Kaffeedurst und unsere Mägen wurden mit leckeren Kuchen gesättigt. Im Anschluss traten wir die Heimreise an. Wir konnten feststellen, dass es wieder ein gelungener Ausflug unseres Heimatvereins war.