Bericht zum 10jährigen Vereinsjubiläum


von: Gisela und Karl Oertel


Wir haben unser 10-jähriges Jubiläum gefeiert! 2003 wurde der Heimatverein Hohensaaten gegründet, wie schnell doch die Zeit vergeht. Damals begannen weniger als 50 Hohensaatener mit der Vereinsarbeit, heute sind es 121 Mitglieder. Einen solch starken Heimatverein gibt es nicht oft! Samstag, der 25.5.2013, war für unsere Feierlichkeiten anlässlich dieses Ereignisses vorgesehen, alles wurde für diesen Tag geplant, vorbereitet und bestellt. Nur das entsprechende Wetter konnte nicht bestellt werden. Und so geschah es dann, dass es gerade an diesem Tag von morgens bis abends regnete. Und trotzdem wurde unsere Veranstaltung ein tolles Fest, an das wir auch später gern zurückdenken werden. Ab 14 Uhr waren Mitglieder und Gäste ins Gemeindehaus zur Feier geladen, das Feuerwehrdepot war für diesen Tag von uns zum Festsaal hergerichtet worden. Der Saal hatte sich vollständig gefüllt, fast alle der vorbereiteten 160 Sitzplätze waren belegt. Unser Vorsitzender D. Wieland eröffnete die Veranstaltung und begrüßte zunächst unsere Gäste, darunter die Landtagsabgeordnete Jutta Lieske und Landrat Gernot Schmidt. Auch Vertreter der Hohensaatener Feuerwehr und des Schützenvereins sowie der benachbarten Heimatvereine Lunow und Hohenwutzen waren gekommen. Einige der Gäste nutzten anschließend die Gelegenheit, um ihre Glückwünsche zu unserem Jubiläum zu überbringen. Der Falkenberger Chor schaffte durch sein Auftreten mit seinen Liedern eine festliche Atmosphäre. Natürlich gab es auch eine Festrede, in der unser Vorsitzender noch einmal den Werdegang des Vereins schilderte: von der Gründungsveranstaltung an, über die vielen gemeisterten Schwierigkeiten, insbesondere bei der Suche nach einem geeigneten Objekt als Vereinsheim und den späteren Mühen beim Ausbau des Objektes bis zum heutigen Schmuckstück mit einem sehenswerten Museum. Und er würdigte gleichzeitig den Einsatz der zahlreichen Helfer bei diesem Vorhaben und dankte den Sponsoren, ohne deren finanzielle Unterstützung das heutige Ergebnis nicht möglich gewesen wäre. Einige Mitglieder des Vereins, die noch gut die Mundart des Hohensaatener Platts beherrschten, hatten einen kleinen Sketch in diesem heimischen Dialekt vorbereitet, der nun vorgetragen wurde. Dazu hatten sie sich entsprechend altertümlich gekleidet. Mit ihrer Darbietung und den lustigen Verkleidungen begeisterten sie alle Anwesenden. Nach den Vorträgen und Chorgesängen war es Zeit für ein gemeinsames Kaffeetrinken. Hierzu hatten unsere fleißigen Frauen zuhause Kuchen gebacken und Kaffee gekocht, nun konnte ein vorbereitetes Kuchenbuffet eröffnet werden. Dass die Hohensaatener Frauen gut backen können, zeigte sich wieder einmal an dem großen Zuspruch, den der angebotene leckere Kuchen fand. Zur musikalischen Umrahmung dieses gemütlichen Beisammenseins hatten wir den Sänger Carl von Breydin gebucht. Er unterhielt uns alle mit seinen Liedern und einigen eingestreuten Episoden aus seinem Leben. Nachdem der Sänger seinen Auftritt beendet hatte, sorgte Christian Koch für die weitere musikalische Gestaltung des Tages. Für eine besondere Unterhaltung sorgte später sogar noch Walter Dahlmeyer mit seinem Akkordeon. Für das leibliche Wohl am Nachmittag und Abend war ebenfalls gesorgt, wir haben Fleisch und Bratwurst frisch vom Grill zubereitet und sogar eine Gulaschkanone war eingetroffen. Dort wurde Gulasch und Erbseneintopf angeboten. Natürlich hatten wir auch einen Extrastand aufgebaut, an dem diverse Getränke ausgeschenkt wurden. Am Abend konnten die Anwesenden mit dem Gefühl, einen schöne Feier erlebt zu haben, im immer noch fallenden Regen den Heimweg antreten, in der Hoffnung, dass es aber zum Sommerfest dann endlich auch Sommer und sonnig sein wird. Für die fleißigen Helfer bei der Veranstaltung blieb für den nächsten Tag aber noch die Aufgabe, alle Räumlichkeiten wieder in den Originalzustand zu versetzen.